LKWs raus!

Liebe Mitglieder der MaGS-AG „Kein Schwerlastverkehr in der Lebacher Straße“,

ein intensives und ereignisreiches Jahr neigt sich zu Ende!

Ich möchte nochmal kurz unsere Aktivitäten zusammenfassen:
Am 10.03.15 ging es mit unserem Bürgerforum zum Verkehr in der Lebacher Straße los.
In einer Ad hoc-Abstimmung sprachen sich die etwa 40 Teilnehmer für eine intensive Bearbeitung des Themas „Schwerlastverkehr in der Lebacher Straße“ aus.
Eine Arbeitsgruppe mit 10 Mitgliedern gründete sich und erste Aktionsideen wurden gesammelt. Als erste Maßnahme nahm sich die Gruppe eine 24 h-Zählung von LKW`s in der Lebacher Straße vor.
Am 29.06, 01.07 und 03. 07 wurden diese bei teilweise tropischen Temperaturen gezählt.
Ergebnis: Im Schnitt über 800 LKW über 7,5 Tonnen pro Tag.
Am 15. September wurden die Ergebnisse der Kommunalpolitik und der städtischen Verwaltung im Rahmen der Podiumsdiskussion „Weniger Schwerlastverkehr in der Lebacher Straße“ vorgestellt.
In der Vorbereitung und Durchführung hat sich dann unser politisches Nahziel herausgeschält:
Ein sofortiges Nachtfahrverbot in der Lebacher Straße!
Diese Forderung wurde ab dem 17. Oktober an den drei Standorten Cottbuser Platz, CAP-Markt und Haltestelle Rastpfuhl mit einer Unterschriftenliste verstärkt.
Parallel dazu sammelten fleißige Helfer/innen in einer Häusersammlung ebenfalls Unterschriften.

Das Ergebnis: 1230 Unterschriften für ein Nachtfahrverbot in der Lebacher Straße!
Am 03.12.2015 haben wir die Unterschriften Bürgermeister Ralf Latz überreicht!
Freundlichst wurden wir in dieser Zeit von Presse, Funk und Fernsehen begleitet. Ein herzliches Dankeschön an die Redaktionen!
Liebe Aktive, wir haben bewiesen, dass wir „Molschder“ kampagnenfähig sind!
Das Thema „Schwerlastverkehr“ ist in der Stadtpolitik angekommen und wird nicht so schnell von der Agenda verschwinden.
Abschließen möchte ich aus einer Email des ADAC-Technik-Vorstandes Wilfried Pukallus zitieren, der uns qualifiziert in unserer Forderung unterstützt:

„…Sie sind aber auf einem guten (und hoffentlich erfolgreichen) Weg.
Setzen Sie diesen kontinuierlich fort. Für die Sperrung ist zwar kein
politisches Gremium zuständig, es kann aber die Entscheidung der
Verwaltung beeinflussen. Zuständig ist eindeutig die Verwaltung.
Insoweit war Ralf Latz schon der richtige Ansprechpartner, denn er ist
als Bürgermeister zuständig für die Verwaltung und als (leitender)
Teil der Verwaltung hat er auch die Möglichkeit Entscheidungen zu
treffen – und auch die Auslegung des Ermessens zu beeinflussen.“

Frohe und gesegnete Weihnachten wünscht!
für den MaGS-Vorstand

Guido Vogel-Latz

 

Ein Kommentar

  • Müller Ferdinand

    ich selbst bin Lkw Fahrer und fahre mindestens einmal pro Woche durch die Lebacherstraße. Ich habe die Berichterstattung der SZ verfolgt, da ist in zumindest zwei Berichten die Aussage getroffen worden, die Lkw´s würden durch die Lebacherstraße donnern, das dies nicht der Wahrheit entspricht müsste auch ihrem Verein klar sein, denn über 30 km/h sind in der Lebacherstraße gar nicht möglich wenn überhaupt und das dort 800 Lkw in 24 Std. durchfahren möchte ich mal in Frage stellen,vermutlich sind da ein paar Striche zu viel auf der Zählliste gemacht worden. Ich habe mit einem Kollegen eine 3 Std. Zählung gemacht und kamen auf 83 Lkw über 12 to.. Und die Frage wo fängt Schwerlastverkehr für den Verein an?. Eine weitere Frage, was ist mit den Einwohner anderer Orte die den Lkw Verkehr auch ertragen müssen z.B. in Heusweiler Riegelsberg oder anderswo, die Straßenbahn macht auf jeden Fall mehr Lärm als ein Lkw und wäre die Ampelschaltung eine bessere könnten Lkw durchrollen und bräuchten nicht alle 2omtr. stehen bleiben und wieder anfahren und durch die derzeitige Verkehssituation allgemein wurde die Ampelschaltung verändert, so das in der Lebacherstraße eigentlich immer ein Rückstau ist zugunsten der Camphauserstr. und der Westspange wegen der Fechingertalbrücke. Ein Sicherungstreifen für die Radfahrer, wo soll der hin, die Lebacherstr, ist eh zu eng, das sieht man doch tagtäglich wenn es einen Einsatz von Krankenwagen oder Feuerwehr gibt, da wäre eine Umleitung über den Jenneweg bis zum Rastpful sinnvoll, denn Radfahrer halten sich grundsätzlich an nichts.Wird die Ampel rot fährt man über den Fußweg um dahinter wieder auf die Straße zu fahren und wenn ich dann sehe das in der Parallelstraße die Radfahrer gegen den Verkehr fahren können muss ich mich fragen was das soll, die Parkstreifen in der Leipzigerstraße wurden breit angelegt damit alle drei Autos angehalten werden muss weil ein vorbei fahren von zwei Pkw unmöglich ist,laut Verkehrsbehörde ist das so in Ordnung. Ich frage mich ob all diejenigen die solche und andere Dinge beschwören noch realistisch sind was den Verkehr angeht. Und viele Lkw Fahrer fahren mittlerweile über die Camphauserstraße zur Autobahn und alle Zulieferer haben Lkw über 12 to und da frage ich mich wie lange die Geschäfte noch geöffnet haben wenn zukünftig die Anlieferungen mit dem Pferdefuhrwek angeliefert stattfinden und da sehe ich jetzt schon die Proteste wegen der vielen Pferdeäpfel auf der Straße. Wenn in allen Städten und Gemeinden der Lkw Verkehr verboten wird wie es ja teilweise schon der Fall ist, bin ich gespannt wie das Rastpfuhl Krankenhaus seine Ware bekommen will.

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